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Konferenz

1. Konferenz zum Thema
Fokus und Orientierung in Zeiten von Corona

Am Sonntag, den 29.11.2020 findet im Gebäude der Königstäßer Kompanie eine Konferenz statt (Dazu unten die Anmerkung von unserem 1. Vorsitzenden Klemens Schmelter zu dem Artikel von Anton Szugfil und Astrid Reis in der Zeitschrift “Traditionell Bogenschießen 96” auf Seite 71).
Hier einige Eckpunkte:

Vorträge

Es wird einige Vorträge geben, z.B. von Dipl.-Psych. Karl-Heinz Schäfer, Dipl.-Psych. Nina Schulze (NPZ Hamburg), Diplomsportlehrer Anton Szugfil (DAKTB e.V. & TheraBo) und Astrid Reis (TheraBo).

Erfahrungsberichte

Zum Beispiel von Antje Czwing (Therapieleitung der Klinik ZaR Münster) – Einjährige Praxis im therapeutischen Bogenschießen mit Patienten.

Einladungen

Wir arbeiten momentan daran Schulen & Kliniken aus der Umgebung einzuladen, um an der Konferenz teilzunehmen.

MELDET EUCH!

Bitte meldet euch hier, wenn ihr Erfahrung im therapeutschen / pädagogischen Bogenschießen habt. Wir würden uns freuen, wenn ihr etwas zu der Konferenz beitragt.

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Auf der Brücke zum Unterbewusstsein
Erstes Zusammentreffen der Bogensport-Leiter, Pädagogen und Therapeuten auf der Paderbow im November 2020
“Es kommt auf ein gutes Mischungsverhältnis zwischen Wissen, Fühlen und Akzeptanz einer spirituellen Ebene an, die sich mit dem Verstand nicht erklären lässt.”
Der Verstand kann nicht viel erklären, noch kann er uns ernsthaft leiten. Er lenkt uns ab und gaukelt uns vor, in Sicherheit zu sein, wenn wir nur das und dies tun. Dabei wissen wir tief in unseren Herzen, dass das einzige, was im Leben stets bleibt, der Wandel ist. Wenn wir auch zurecht nach Höherem streben, ist es doch das einfachste, zu akzeptieren, dass der Wandel alles beherrscht, und somit auch alles zuzulassen – zum Beispiel unsere Wünsche und Ideen beim Bogenschießen.
80–90% aller Entscheidungen werden nach wissenschaftlichen Studien intuitiv getroffen, beeinflusst von unserem Unterbewusstsein. Nach Untersuchungen des holländischen Professors für Sozialpsychologie Ap Dijksterhuis (“The Deliberation-Without-Attention Effect“) ist es leichter, Antworten zu Problemstellungen und auf Lebensfragen zu bekommen, wenn man das übliche reflexive Denken ausschaltet. Man geht z.B. zum Bogenschießen, Kajakfahren oder Joggen, und ohne Grübeln und ohne es herauszufordern kommen Lösungsansätze. Besonders mit dem traditionellen / intuitiven Bogenschießen können wir also einen Schritt mehr zum intuitiven Lösen von Problemen gehen.
Wir Bogenschützen stehen mit der Intuition auf der Brücke zum Unterbewusstsein und haben die Möglichkeit, erlebnisorientiert mehr über das Innen und Außen zu erfahren, wenn wir uns im geschützten Rahmen auf das Bogen-Abenteuer einlassen. Gerade auch den Teilnehmern, Klienten und Patienten ist dabei viel zu verdanken. Sie sind es, die uns auf Ideen bringen und uns neue Bereiche erspüren lassen, wenn wir die Bereitschaft mitbringen, sie nach ihren Erfahrungen, Erwartungen, Bedürfnissen zu fragen und entsprechend anzuleiten.
Auf der 8. PaderBow am 28.–29. 11. 2020 werden wir eine erste Konferenz mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema Achtsamkeit, Pädagogik, Therapie mit Pfeil und Bogen eröffnen. Wir freuen uns auf Anmeldungen von weiteren Vorträgen und Mitteilung eurer Ideen zum Leitmotiv unserer Konferenz.