Schützenhof Paderborn, 33102 Paderborn
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Konferenz

1. Konferenz zum Thema
Gesundheitliche und Pädagogische Aspekte des Bogenschießens.

Motto dieses Jahr:
“Fokus und Orientierung in Zeiten von Corona.”

Am Sonntag, den 29.11.2020 ab 11.30 Uhr findet im Gebäude der Königstäßer Kompanie eine Konferenz statt (Dazu unten die Anmerkung von unserem 1. Vorsitzenden Klemens Schmelter zu dem Artikel von Anton Szugfil und Astrid Reis in der Zeitschrift “Traditionell Bogenschießen 96” auf Seite 71).
Hier einige Eckpunkte:

Vorträge

11.30 Uhr – 12.00 Uhr
Christina Ebert
Thema: Bogenschießen für Menschen mit Handicap / geistige Behinderung Down Syndrom, Spina bifida, Lernbehinderung

12.15 Uhr – 12.45 Uhr
Susanne Bezem
Thema: Bogenschießen in der Grundschule. Ein Erfahrungsbericht.

13.00 Uhr – 13.45 Uhr
Astrid Reis (TheraBo) & Anton Szugfil (DAKTB e.V. & TheraBo)
Thema: Aspekte des Therapeutischen und pädagogischen Bogenschießens

14.00 Uhr – 14.30 Uhr
Svenja Kormann

15.15 Uhr – 16.00 Uhr
Rainer Reichenstetter
Fortbildung für Bogensport / Schützenbund / Menschen mit Behinderung

16.15 Uhr – 16.45 Uhr
Dipl.-Psych. Karl-Heinz Schäfer
Thema: Therapeutisches Bogenschießen – Psychotherapie
mit Pfeil und Bogen

16.45 Uhr – 17.45 Uhr
Diskussionsrunde moderiert von
Dipl.-Psych. Nina Schulze.

Erfahrungsberichte

Zum Beispiel von Antje Czwing (Therapieleitung der Klinik ZaR Münster) – Einjährige Praxis im therapeutischen Bogenschießen mit Patienten.

Einladungen

Wir arbeiten momentan daran Schulen & Kliniken aus der Umgebung einzuladen, um an der Konferenz teilzunehmen.

MELDET EUCH!

Bitte meldet euch hier, wenn ihr Erfahrung im therapeutschen / pädagogischen Bogenschießen habt. Wir würden uns freuen, wenn ihr etwas zu der Konferenz beitragt.

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Auf der Brücke zum Unterbewusstsein
Erstes Zusammentreffen der Bogensport-Leiter, Pädagogen und Therapeuten auf der Paderbow im November 2020
“Es kommt auf ein gutes Mischungsverhältnis zwischen Wissen, Fühlen und Akzeptanz einer spirituellen Ebene an, die sich mit dem Verstand nicht erklären lässt.”
Der Verstand kann nicht viel erklären, noch kann er uns ernsthaft leiten. Er lenkt uns ab und gaukelt uns vor, in Sicherheit zu sein, wenn wir nur das und dies tun. Dabei wissen wir tief in unseren Herzen, dass das einzige, was im Leben stets bleibt, der Wandel ist. Wenn wir auch zurecht nach Höherem streben, ist es doch das einfachste, zu akzeptieren, dass der Wandel alles beherrscht, und somit auch alles zuzulassen – zum Beispiel unsere Wünsche und Ideen beim Bogenschießen.
80–90% aller Entscheidungen werden nach wissenschaftlichen Studien intuitiv getroffen, beeinflusst von unserem Unterbewusstsein. Nach Untersuchungen des holländischen Professors für Sozialpsychologie Ap Dijksterhuis (“The Deliberation-Without-Attention Effect“) ist es leichter, Antworten zu Problemstellungen und auf Lebensfragen zu bekommen, wenn man das übliche reflexive Denken ausschaltet. Man geht z.B. zum Bogenschießen, Kajakfahren oder Joggen, und ohne Grübeln und ohne es herauszufordern kommen Lösungsansätze. Besonders mit dem traditionellen / intuitiven Bogenschießen können wir also einen Schritt mehr zum intuitiven Lösen von Problemen gehen.
Wir Bogenschützen stehen mit der Intuition auf der Brücke zum Unterbewusstsein und haben die Möglichkeit, erlebnisorientiert mehr über das Innen und Außen zu erfahren, wenn wir uns im geschützten Rahmen auf das Bogen-Abenteuer einlassen. Gerade auch den Teilnehmern, Klienten und Patienten ist dabei viel zu verdanken. Sie sind es, die uns auf Ideen bringen und uns neue Bereiche erspüren lassen, wenn wir die Bereitschaft mitbringen, sie nach ihren Erfahrungen, Erwartungen, Bedürfnissen zu fragen und entsprechend anzuleiten.
Auf der 8. PaderBow am 28.–29. 11. 2020 werden wir eine erste Konferenz mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema Achtsamkeit, Pädagogik, Therapie mit Pfeil und Bogen eröffnen. Wir freuen uns auf Anmeldungen von weiteren Vorträgen und Mitteilung eurer Ideen zum Leitmotiv unserer Konferenz.